Friday, January 13. 2012
Kulturlandschaften entwickelten sich schon immer fort: Solar- oder Windkraftanlagen setzen nur die jahrhundertelange Tradition der Erneuerung fort:
Welches Schweinderl hätten’s denn gern?
EIN EINWURF VON HEINZ WRANESCHITZ
Kaum werden irgendwo in unserem schönen Bayern-Land neue Solarparks auf der Grünen Wiese oder über geteerten Parkplätzen geplant; möchten Investoren Windkraftwerke in blühende Landschaften platzieren, schon kommt überall schnell jemand auf die Idee, zu rufen: „Oh mein Gott! Das Bauwerk zerstört doch unsere schöne Kulturlandschaft!“ Gerade Touristen seien „vor allem an unversehrten Kulturlandschaften und Ortsbildern interessiert“, wie Bayerns oberster Denkmalschützer Egon Johannes Greipl kürzlich gegenüber der Bayerischen Staatszeitung erklärte: Die Kulturlandschaft sei also ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor im Freistaat.
Doch wer ein wenig nachdenkt, dem stellt sich fast automatisch die Robert-Lembke-Frage: „Welches Schweinderl hätten‘s denn gern?“ Drei Stück bot einst der Moderator der Fernsehkultsendung „Was bin ich?“ seinen Gästen an. Und die mussten sich für genau eines entscheiden.
Welches Kulturlandschafts-Schweinderl würden Generalkonservator Greipl oder andere selbst ernannte Kulturlandschaftsschützer wohl aussuchen? Da gäbe es das rote. Das friert den heutigen Stand der Natur ein. Mit breiten Teerstraßen, Hochspannungsmasten, durch Flurbereinigungsmaßnahmen zusammengelegten Feldern.
Das grüne. Das zeigt die Landschaften der 1960er Jahre, in denen die Ackerflächen gerade in Franken sehr lustig wirkten. Dabei waren sie durch die Realteilung kaum mehr wirtschaftlich zu bestellen.
Oder möchten die Landschaftsschützer gar das blaue Landschafts-Säulein zurückhaben? Das mit der Flächenstruktur, wie sie die Feudalherren im Mittelalter geschaffen haben? Mit abhängigen Bauern für die Bewirtschaftung? Doch sogar diese Kulturlandschaft ist nicht das Original! Viele Jahrhunderte vorher haben sich Menschen die Natur zu eigen gemacht: Sie rodeten die fast undurchdringlichen Wälder und schufen dort Wiesen, Felder, Wege und Ortschaften.
Kulturlandschaft heißt kultivierte Landschaft. Auch Solar- oder Windkraftanlagen sind Kulturgut, nämlich das von heute und der Zukunft. Immer nur das Alte bewahren heißt, sich an der Vergangenheit festkrallen. Doch in der Menschheitsgeschichte hat sich der Fortschritt noch nie aufhalten lassen. Und Veränderung hat die Kulturlandschaft im Lauf der Zeit nicht zerstört, sondern nur weiterentwickelt.
Thursday, January 12. 2012
Prognos-Studie: Der Solarstromanteil am Bruttostromverbrauch (orange) wächst bis 2016 um 70 %. Der solar bedingte Anstieg des Verbraucherstrompreises in Cent pro Kilowattstunde (blau) hingegen nur um 1,9 % (gelb). Daten: Entwicklung gemäß ÜNB-Trendszenario 2012-2016
Der Anteil der Solarenergie am deutschen Strom-Mix wird nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) in den nächsten vier Jahren um 70 Prozent zulegen, von rund vier Prozent im Jahr 2012 auf etwa sieben Prozent im Jahr 2016. Die Strompreise steigen dadurch nach Angaben der Prognos AG (Basel, Berlin) um knapp zwei Prozent. Dies ist das zentrale Ergebnis eines am 12.01.2012 gemeinsam mit der Prognos AG in Berlin vorgestellten Kurzgutachtens.
BSW-Solar- Hauptgeschäftsführer Körnig: Ausbau der Solarenergie zahlt sich aus
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Mickhausen im Januar 2012. Die beliebten Expertenseminare von ÖkoFEN speziell für Energieberater werden auch in diesem Jahr fortgesetzt. Die kostenlosen, eintägigen Fortbildungen in der Pelletsakademie unter der Leitung von langjährig erfahrenen Experten sind sehr praxisnah konzipiert und können an drei verschiedenen Schulungsorten besucht werden. Das Seminar beinhaltet aktuelle Hintergrundinformationen zu Energiemarkt und Rohstoffen sowie im Speziellen zur Entwicklung des Pelletsmarkts. Technische Grundlagen und Potentiale der Pelletsheizung werden aufgezeigt und kompetente Tipps zur Anlagenplanung vermittelt. Darüber hinaus liefert der Workshop hilfreiches Wissen für die fundierte Klientenberatung im täglichen Kundenkontakt: Fördermöglichkeiten, Wirtschaftlichkeit und gesetzliche Rahmenbedingen werden genauso beleuchtet wie die
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Monday, January 9. 2012
Die Solarstrom-Einspeisevergütung konnten dank starkem Wachstum der Photovoltaik seit 2008 halbiert werden
Die Solarwirtschaft registrierte im ausklingenden Jahr in Deutschland eine ungewöhnlich starke Photovoltaik-Nachfrage und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). Nach einem schwachen ersten Halbjahr nahm die Investitionstätigkeit nach Branchenangaben gegen Jahresende deutlich zu. Insgesamt dürfte die neu installierte Photovoltaik-Leistung 2011 in etwa das Vorjahresniveau erreichen, wie erste vorsichtige Prognosen des BSW-Solar nahelegen. Solar-Förderung wird 2012 in zwei Schritten gekürzt
Damit sei der steile Wachstumspfad aus den vergangenen Jahren gebremst worden, so der Solar-Verband. 2010 wurden in Deutschland insgesamt rund 250.000 Solarstromanlagen mit einer Leistung von rund sieben Gigawatt neu installiert. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) flankiert die Entwicklung, die sich für 2011 abzeichnet: Die Solar-Förderung wird 2012 in zwei Schritten deutlich gekürzt. Die Einspeisevergütung für Solarstrom sank zum 1. Januar 2012 um 15 Prozent und wird voraussichtlich zum 1.7.2012 um weitere 15 Prozent sinken. Damit wird die Förderung 2012 doppelt so stark gesenkt wie 2011. Solarstrom auf Preisniveau privater Stromtarife
Mit Vergütungszahlungen zwischen 17,94 Cent und 24,43 Cent pro Kilowattstunde Solarstrom erreicht die Förderhöhe für neue Photovoltaik-Anlagen in allen Klassen damit das Preisniveau privater Stromtarife in Deutschland. Zum 1. Juli werden sie voraussichtlich auf 15,25 Cent bis 20,77 Cent sinken. Gleichzeitig haben sich die gesellschaftlichen Kosten für den weiteren Solarstrom-Ausbau deutlich reduziert. „Neu installierte Photovoltaik-Anlagen haben künftig nur noch einen geringen Einfluss auf die Verbraucherumlage für Erneuerbare Energien“, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. BSW-Solar rechnet mit 4 % Solarstrom im deutschen Netz
Durch das starke Wachstum der Photovoltaik steigt ihr Anteil am deutschen Stromverbrauch 2012 auf über vier Prozent. Der Branchenverband erwartet bei moderater Weiterentwicklung einen Beitrag von über zehn Prozent im Jahr 2020. Solarstrom wird dadurch zu einem wesentlichen Motor der Energiewende, die durch den Wegfall der Atomkraft beschleunigt werden muss. Der starke Zubau 2011 war ohne umfangreiche Investitionen in die Netzinfrastruktur möglich, da Solarstrom verbrauchernah erzeugt wird. Zu dem unerwartet starken Jahresendspurt hat nach Einschätzung des Branchenverbandes eine Überlagerung mehrerer Effekte beigetragen: Deutlich gesunkene Preise für Solarmodule und schlüsselfertige Solarstromanlagen, milde Witterungsverhältnisse im Dezember, die im Herbst angekündigte Senkung der Förderung zum Jahreswechsel in Höhe von 15 Prozent sowie die von Teilen der Politik geschürte Angst vor einer Kappung der Solar-Förderung. Darüber hinaus habe möglicherweise die durch die Eurokrise begünstigte Flucht in Sachwerte auch den Ausbau der Solarenergie beeinflusst, so der BSW-Solar. Umsatz und Ergebnis 2011 unter den Erwartungen vieler Solar-Unternehmen
Die Lage innerhalb der Branche bleibe vor dem Hintergrund weltweiter Überkapazitäten, eines harten internationalen Wettbewerbs und der starken Förderkürzung dennoch angespannt. Trotz einer stabilen oder wachsenden Nachfrage in Deutschland und einigen Auslandsmärkten bleiben Umsatz und Ergebnis 2011 hinter den Erwartungen vieler Unternehmen zurück. Die Branche hofft auf Besserung durch ein starkes Anziehen der Auslandsmärkte in den nächsten Jahren. Für Deutschland erwartet sie einen Rückgang der Nachfrage infolge der für 2012 bereits gesetzlich fixierten Förderkürzungen in Höhe von rund 30 Prozent. 06.01.2012 | Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.
Friday, January 6. 2012
Der portugiesische Solarmarkt bleibt einer der heißesten für Investoren, die es schaffen, ihre Anlagen innerhalb des dortigen Installations-Deckels zu bauen. So lautet das Ergebnis der neuesten Prognose der Solar-Nachfrage von Lux Research (Boston, Massachusetts, USA). Bei den sechs großen Solar-Technologien bleiben die Renditen 2011 in Portugal, Zypern und Griechenland hoch, obwohl die Finanzkrise in Europa diesen Markt stark bremsen könnte. Anhaltende Unsicherheit in Europa, hohe Renditen in asiatischen Märkten
“Die Unsicherheit bezüglich der europäischen Finanzlage und der Fähigkeit seiner Länder, Vergütungen auszubezahlen, wird ein starkes Wachstum verhindern und diesen Markt relativ konstant halten“, sagte Matt Feinstein, der Analyst bei Lux Research, der die Prognose erstellt hat. Malaysia, die Philippinen und Japan treiben die Nachfrage 2012 und 2013 an
“Eine Reihe asiatischer Märkte haben jedoch hohe Renditen, die in das Jahr 2012 hineinreichen – insbesondere Malaysia mit 24,1 %, die Philippinen mit 22,6 % und Japan mit 20,9 %. Sie treiben die Nachfrage 2012 und 2013 in dieser Region an.“ Die Rendite (interner Zinsfuß, IRR) ist der Abzinsfaktor, bei dem der Netto-Kapitalwert künftiger Geldflüsse einer Kapitalinvestition gleich Null ist. Investitionsausgaben sind der wesentliche Faktor für die Bestimmung einer Marktrendite, zusammen mit Fördergeldern und Betriebsausgaben. Einfach gesagt, ist sie eine Eins-zu-Eins-Metrik für Investoren, um in ganz verschiedenen Märkten Nachfrage und Projektwachstum zu vergleichen. Der “Solar Demand Forecaster”, der nur bei Lux Research erhältlich ist, liefert eine individuell anpassbare Plattform, um Renditen zu verfolgen und künftiges Wachstum der folgenden sechs größten Photovoltaik-Technologien bis 2016 vorherzusagen: auf Basis von monokristallinem Silizium (c-Si), multikristallinem Silizium (mc-Si), Cadmiumtellurid (CdTe), Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS), Dünnschicht-Silizium (TF-Si), und Konzentrator-Photovoltaik (high concentrating photovoltaics, HCPV). Er zeigt Renditen für private und gewerbliche Anlagen sowie für Großkraftwerke in 50 US-Staaten, 31 chinesischen Provinzen und halbautonomen Gebieten und 75 weiteren Ländern und Regionen der Welt. 06.01.2012 | Quelle: Lux Research, Inc.
Januar 2012, Werden Solar Module 2012 günstiger? Photovoltaikanlagen und Einspeisevergütungen erleben in Deutschland in jedem Jahr eine Degression. Die Einspeisevergütung wird jährlich gesenkt um Solarmodule in den Gestehungskosten günstiger werden zu lassen. 2011 wurden Photovoltaikanlagen noch für ca. 2000 bis 2500 Euro pro Kilowatt peak verkauft. Im Jahr 2002 hatten Solar Module noch einen Anteil von ca. 90 Prozent des Solaranlagenpreises, 2011 jedoch nur noch ca. 50 Prozent. Selbst wenn Solar Module günstiger werden müssen Wechselrichter und Montagesystemen sowie Montage Kapazitäten günstiger werden. Genau hier ist die Grenze erreicht. Die Preise für Edelstahl und Aluminium, welche für das Untergestell benötigt werden sind nahezu gleich geblieben. Bei der Montage und bei den Elektroarbeiten sind fast keine Einsparungen mehr möglich, wenn man auf gute Qualität zählt.
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Sunday, January 1. 2012
Die erneuerbaren Energien konnten ihren Beitrag zur deutschen Energieversorgung in diesem Jahr kräftig steigern. Dies bestätigen erste vorläufige Abschätzungen, die die Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien Statistik (AGEE-Stat) für das Bundesumweltministerium vorgenommen hat. Insbesondere bei der Stromerzeugung machten die erneuerbaren Energien einen Sprung auf einen Anteil von rund 20 Prozent am Stromverbrauch - im Vorjahr, 2010, waren es noch rund 17 Prozent gewesen. Ausgehend von einem Anteil von 6,4 Prozent am gesamten Stromverbrauch im Jahr 2000 hat sich ihr Anteil bis zum Jahr 2011 etwa verdreifacht. Gemessen am gesamten Endenergieverbrauch (Strom, Wärme, Mobilität) konnten die erneuerbaren Energien ihre Bedeutung ebenfalls weiter steigern: von 11,3 Prozent im Jahr 2010 auf nunmehr rund 12 Prozent - rund dreimal so viel wie noch vor 10 Jahren. Diese Ergebnisse bestätigen, dass die Bundesregierung weiterhin auf gutem Wege ist, ihre anspruchsvollen Ziele für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen. Bei den genannten Zahlen handelt es sich um erste Abschätzungen. Weitere detaillierte Zahlen der AGEE-Stat wird das Bundesumweltministerium im Februar veröffentlichen. Quelle: www.BMU.de
Saturday, December 31. 2011
Jetzt ist es offiziell: Solarstrom kann mittlerweile ein ganzes Bundesland mit umweltfreundlichem Strom versorgen. Gerade wurde bekannt, dass der Anteil der erneuerbaren Energien um ein Vielfaches gesteigert wurde. Sonnenstrom kann mittlerweile ein Land wie Thüringen komplett mit Strom versorgen. Viele Sonnen Kraftwerke erzeugen mittlerweile auf den Dächern von Häusern Schulen, Industrie, Gewerbe und Kommunen umweltfreundliche Energie. Eine der Beispiele ist zum Beispiel die Graf-Botho-Schule in Pottenstein. Diese Schule wurde jetzt vorbildhaft energetisch saniert. Dabei wurden natürlich auch Überlegungen über die Nutzung für Sonnenstrom der Dächer angestellt. Die Überlegungen von Bürgermeister Frühbeißer und die Damen und Herren des Stadtrates waren so weit gediehen dass auch die Errichtung einer Photovoltaikanlage gedacht wurde. Nach einer Ausschreibung und genauen Prüfung von Anbietern, auch der bereits bestehenden
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