iKratos Vorort – Ein Interview mit Familie Stens aus Uttenreuth

Familie Stens aus Uttenreuth hat im März 2018 eine SunPower Anlage mit insgesamt 12 Modulen und einer Gesamtleistung von 4,32 kWp, sowie eine ABL Ladestation von iKratos installiert bekommen. Wir waren Vorort um mit ihnen über Solaranlagen zu sprechen.

Herr Stens vor seiner SunPremium Photovoltaik Anlage
Herr Stens vor seiner SunPremium Photovoltaik Anlage

iKratos: Hallo Herr Stens. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für ein kurzes Interview nehmen. Gerne würde ich mit der Frage starten, wie Sie denn auf Solaranlagen aufmerksam geworden sind?

Hr. Stens: Oh, das ist ja kein ganz neues Thema. Also ich fang mal ganz vorne an. Ich habe ein Grundstudium Elektrotechnik absolviert, bin aber Industriekaufmann. Also technisch und kommerziell interessiert. Ich habe fast 40 Jahre, bei einem namenhaften Unternehmen der Elektrobranche in Erlangen gearbeitet und dort dann auch sehr viel mit Gleichstrom zu tun gehabt. Das ist der grobe Rahmen.

Ich finde es einfach faszinierend aus regenerativen Energiequellen Energie zu schöpfen. Erzeugen kann man die Energie ja eigentlich nicht, sondern sie – physikalisch gesehen – nur umwandeln. Und Sonnenlicht in Strom umzuwandeln finde ich irgendwo ein faszinierendes Thema. Somit habe ich mich dann über längere Zeit damit beschäftigt. Solarstrom wurde und wird immer sinnvoller und immer wirtschaftlicher. Hier kommt meine kaufmännische Seite dann durch. Hinzu kommt das ökologisches Bewusstsein, mittelfristig einen CO2 neutralen Fußabdruck zu haben zu wollen, ein weiterer guter Grund, eine Solaranlage zu installieren. Das war praktisch der Einstieg.

iKratos: Das bedeutet, wenn Sie sagen CO2 neutral, haben Sie einen Rechner genutzt um Ihren CO2-Fußabdruck zu messen und mal geschaut, wie groß er wirklich ist und wie man ihn reduzieren kann?

Hr. Stens: Ja natürlich, wenn auch nicht ‚mit dem Rechner gemessen‘. Wir haben uns lange damit beschäftigt. Ich meine, Sie können jedes Produkt in diese Richtung tot reden, und Sie können es gesund beten. Ich fahre, Sie haben es vorhin gesehen, auch ein Elektroauto, wie Ihr Chef, nur eine Nummer kleiner. Natürlich können Sie jetzt auch hier über Batterieherstellung, Batterieentsorgung, über was weiß ich nicht alles für Kriterien, das Ganze kaputt reden. Aber entscheidend ist, dass es über einen hinreichend langen Zeitraum vernünftig erscheint und dass man aus den Ballungszentren, gerade in den Innenstädten, den CO2 Gehalt und den Stickoxidanteil herausnimmt. Von daher ist es schon immer gut gewesen, lieber einen Elektromotor in der Stadt zu betreiben und einen Verbrenner, egal ob als Motor oder als Kraftwerk, außerhalb der Städte zu haben.

iKratos: Genau, meine nächste Frage wäre gewesen, was denn Ihr Beweggrund war sich für eine Photovoltaikanlage zu entscheiden?

Hr. Stens: Als Herr Harhammer hier war, hat er mir überschlägig vorgerechnet, wie schnell sich die Anlage amortisiert. Daraufhin habe ich dann bei Siemens gekündigt und gedacht, ich lebe jetzt von den Einspeiseerlösen von 12 ct pro Kilowattstunde meiner Photovoltaik.

Etwas ernsthafter: Nein, das ist es eigentlich nicht, denn das Wirtschaftliche ist zwar wichtig, aber untergeordnet. Nach meinen Kalkulationen, je nachdem wie die Strompreisentwicklung fortschreitet, könnte ich mir vorstellen, dass sich die Anlage so in 13-14 Jahren amortisiert. Wir können jetzt nicht absehen, wie sich der Strompreis wirklich entwickelt, aber es ist über die Zeit vernünftig wirtschaftlich darstellbar, unter der Voraussetzung, dass die Module, die Optimizer und der Wechselrichter halten. Unser E-Auto beispielsweise wird aufgrund der relativ geringen Fahrleistung, die wir mit unserem kleinen Wagen haben, kaum innerhalb einer vernünftigen Zeit eine Wirtschaftlichkeit erreichen. Aber dennoch halte ich es für richtig, dass man einfach mal einen Einstieg macht. Und wenn man einmal Elektro gefahren ist – der Spaßfaktor ist ungeheuer. Elektroauto fahren ist einfach klasse. Das Elektroauto war übrigens mit einer der wesentlichen Treiber für die Solaranlage.

iKratos: Wie wurde die Anlagengröße denn kalkuliert und wie verteilt sich der produzierte Strom Ihrer Anlage jetzt?

Hr. Stens: Wir hatten vorher einen Verbrauch von 2.600 kWh pro Jahr für das Haus. Für das Auto haben wir, je nachdem wie viel wir zuhause laden, 600 – 900 kWh pro Jahr angesetzt. Das heißt, die Aufgabe an Herrn Harhammer war, eine Anlage zu installieren, die zwischen 3.200 und 3.500 kWh pro Jahr liefert. Keine Autarkie, aber rechnerisch sollte die Erzeugung in der Größenordnung des Jahresverbrauchs liegen. Ich war skeptisch, muss ich ganz ehrlich sagen, weil es eine reine Ostausrichtung ist. Er sprach dann davon, dass um die 90% einer Südausrichtung auch damit erreicht werden, da am Vormittag die Sonne früher auf die Panels scheint. Statt den 3.500 kWh die wir erwartet hatten, wurden im ersten Jahr sogar ca. 4.100 kWh von der Anlage produziert. Klar, damit sind wir mehr als zufrieden.

iKratos: Sie haben die SolarEdge Optimierer und können in einer App die Eigenstromproduktion beobachten. Haben Sie Ihr Verbrauchsverhalten daraufhin abgestimmt?

Hr. Stens: Ja, ich habe mein Handy immer dabei, und selbst im Urlaub schauen wir über die Erzeugung der Solaranlage wie denn das Wetter zuhause ist. Gedanklich rechnen wir gewissermaßen erzeugte Kilowattstunden in Sonnenstunden um.

iKratos: Aber dabei ist man doch im Urlaub.

Hr. Stens: Es macht einfach Spaß. Und zurück zur Frage nach dem Verbrauchsverhalten: Wir haben es auf die Haupterzeugungszeit eingestellt. Das hat sich bei uns gut ergeben.  Wir  programmieren Spülmaschine und Waschmaschine so, dass sie morgens mit der Sonne starten. Also wir schauen dann eben abends schnell in den Wetterbericht, ob wir Sonnenschein erwarten – und danach lassen wir die Geräte laufen. Der überschüssige Strom geht in die Autobatterie, damit spare ich mir einen großen Speicher im Haus. Und ja, wir stimmen uns so ein bisschen ab, wenn meine Frau bügelt oder Kuchen backt, dann wird eben nicht das Auto geladen.

iKratos: Das ist schon super, wenn man wirklich die Möglichkeit hat, sein Verbrauchsverhalten so gut daraufhin abzustimmen und das wirklich so planen kann.

Hr. Stens: Ja aus dem Netz kostet mich der Strom ca. 30 ct pro Kilowattstunde. Und für den Strom, den wir für die Einspeisung ‚verlieren‘, würden wir nur 12 ct erhalten. Also macht es natürlich Sinn die Eigenverbrauchsquote so hoch wie möglich zu halten.

iKratos: Nach welchen Kriterien wurden denn mögliche Anbieter ausgewählt?

Hr. Stens: Das hat nicht lange gedauert. Mir war wichtig, dass es eine Fachfirma ist, die es wirklich laufend macht.  Wenn jemand einmal im Monat oder einmal im Quartal so eine Anlage installiert, hat er ganz einfach nicht die Erfahrung wie eine Firma, die sich permanent damit beschäftigt. Über das Internet bin ich dann auf iKratos gestoßen und habe mich im Kollegenkreis umgehört. Sie haben bei einem Kollegen in Neunkirchen eine Anlage installiert.  Die Ausführung war einwandfrei, die Anlage läuft bestens. Eine solche Aussage hat für mich sehr viel mehr Gewicht als viele anonyme Internetbewertungen.

Mir war bewusst, dass unsere Anlage eine eher kleine ist. Es sind ja nur 12 Module à 360 Watt also ca. 4.3kW, und das ist nicht wirklich viel. Vermutlich für iKratos ein kleiner Auftrag. Da hatte ich schon ein bisschen Sorge, dass  das aufgrund der mangelnden Größe bei Ihnen nicht auf großes Interesse stößt. Die Sorge war aber gänzlich unberechtigt.

iKratos: Das heißt, Sie haben sich für iKratos entschieden, weil die Empfehlung da war?

Hr. Stens: Die Suche nach einem Spezialisten, der es regelmäßig macht; eine Internetrecherche und kurz nach Reputation gefragt, und dann haben wir entschieden. Herr Harhammer kam auch sehr schnell, also den Termin mit ihm zu kriegen war überhaupt kein Thema. Und, dann kam wieder der Kaufmann in mir durch, ich wollte eine günstige Anlage haben. Also keine billige, aber eben eine günstige. Mir war wichtig, sehr gutes Material zu haben, deswegen auch die besten Module. Zusätzlich wollte ich die Optimizer und ich wollte den besten Inverter haben. Wir haben uns dann darauf verständigt, dass ich manche Dinge, die zeit- und arbeitsintensiv sind, selbst mache. Meine Eigenleistung wurde auch mit einem sehr fairen Ansatz in der Rechnung hinterher berücksichtigt. So haben wir meines Erachtens eine technisch sehr sehr gute Anlage, zu einem wirklich akzeptablen Preis. Billig war Sie nicht, aber Qualität hat wohl immer ihren Preis.

iKratos: Welcher Faktor war denn für Ihre Entscheidung am wichtigsten?

Hr. Stens: Ehrlich? Die Technikaffinität! Also an erster Stelle würde ich sagen, ich mag solche Dinge, ich mag Innovationen. An zweiter Stelle die Wirtschaftlichkeit und eigentlich gleichwertig damit die ökologische Betrachtung.

iKratos: Also eigentlich von allem ein bisschen, das Gesamtpaket.

Hr. Stens: Ja, aber ohne die Faszination an der Solartechnik hätten wir die PV-Anlage und das E-Auto vermutlich nicht.

iKratos: Also sprich es war schon auch die Neugier, wie gut funktioniert das Ganze wirklich?

Hr. Stens: Neugier trifft es. Und es ist für uns erstmal nur der Einstieg. Ich wollte sehen, ob es funktioniert. Das ist jetzt bereits bewiesen. Aber wir denken sehr viel weiter. Aktuell haben wir noch eine konventionelle Ölheizung von 1991, die werden wir in absehbarer Zeit austauschen müssen. Ich lese schon immer in Ihrem Newsletter, was über Wärmepumpen geschrieben wird, und das wird ja immer besser. Der Ausbau ist geplant, mit weiterer Photovoltaik oder auch Solarthermie und vielleicht einem Speicher. Wir müssen uns ja auch Gedanken machen, auch wenn es jetzt noch in weiter Ferne ist, was wir mit dem überschüssigen Strom machen, wenn die Einspeisevergütung ausläuft. Unsere Heizung geht irgendwo dem Lebensende entgegen und dann wäre eine Wärmepumpe ideal. Da brauchen wir dann zwar ein bisschen mehr Strom, aber dafür steigt auch wieder die Eigenverbrauchsquote. Es gibt Ideen über Ideen…

iKratos: Was begeistert Sie an Ihrer Anlage denn am meisten?

Hr. Stens: Dass sie bisher absolut problemlos läuft und dass sie bei relativ schwacher Sonneneinstrahlung  schon anfängt Strom zu produzieren. Unser ‚Grundrauschen‘ im Haus liegt so zwischen 100 und 200 Watt, das sind eben die Pumpen der Heizung, Kühlschrank, Gefrierschrank, und  der Kleinkram der praktisch so im Stand-by-Modus läuft. Diese Leistung  ist praktisch tagsüber weitgehend durch die PV abgedeckt. Was mich weiter fasziniert ist wirklich, dass die Ostausrichtung praktisch keinen Nachteil gegenüber einer Südausrichtung bringt. Zunächst hatte ich dies Herrn Harhammer nicht so recht glauben wollen, aber er hatte einfach Recht. Also vielleicht sind es 10% Leistungseinbuße, aber wenn man dann das Verbrauchsverhalten entsprechend adjustieren kann, wie wir das hier tun, dann passt das.

iKratos: Warum haben Sie sich denn für die SunPower Module entschieden?

Hr. Stens: Das habe nicht ich entschieden, sondern Ihr Chef.

iKratos: Sie haben Sich auch nichts anderes anbieten lassen?

Hr. Stens: Nein, die Aufgabe war: Keine Dünnschichtmodule, die ich aufgrund des hohen Cadmium-Anteils für ausgesprochen kritisch halte. Aber ansonsten, ob das SunPower ist, oder Pioneer oder andere… ich wollte monokristalline Module haben, also wenn schon, dann richtig. Ich wollte die höchste Leistungsklasse und ich wollte Leistungsoptimierer je Modul.

iKratos: Gut, Elektromobilität ist bei Ihnen ja bereits ein Thema. Wieso haben Sie sich für Elektromobilität entschieden und würden Sie es wieder tun?

Hr. Stens: Da kann ich mich eigentlich fast wiederholen. Die Technikaffinität und ökologischer Fußabdruck. Wir hatten davor als Zweitwagen einen zwei Liter TDI Diesel, und zwar aus der Serie, die am meisten in Verruf geraten ist. Als Zweitwagen genügt uns ein Kleinwagen mit begrenzter Reichweite. Interesse an der Technik, staatliche Förderung, 10 Jahre Steuerbefreiung, ein guter Preis für den zurückgegebenen Diesel, sehr geringe Wartungskosten und insbesondere eine Probefahrt haben die Entscheidung zum E-Auto getrieben.

iKratos: Wie alt ist Ihr Elektroauto? Auch ein Jahr?

Hr. Stens: Eindreiviertel Jahre. Wird im September zwei Jahre alt.

iKratos: Das heißt, das Elektroauto war zuerst da?

Hr. Stens: Das Elektroauto war zuerst da. Deswegen wollte ich bevorzugt gleich eine Verbindung von der PV zur Ladestation. Ich hatte die Hoffnung, dass man direkt mit dem Gleichstrom von der Solaranlage in die Autobatterie laden kann, das wäre meine bevorzugte Variante gewesen. Inzwischen gibt es wohl Lösungen dafür, aber die sind auch noch sehr aufwändig und nicht lohnend. Eine weitere Überlegung war eine automatische Strom-Überschuss-Regelung, einen Modbuszähler, der vor einer Einspeisung von überschüssigem PV-Strom ins Netz erstmal das Auto fragt, ob es Strom braucht. Rentiert sich bei uns aber nicht. Wir machen das manuell, wir schauen wie viel Strom wir brauchen und stellen dann über den Laderegler vom Auto ein, ob wir mit 5, 10, 13 oder 16 A laden. Der einzige Schönheitsfehler ist eben, dass wir erst mit dem PV-Gleichstrom bis in den Keller gehen, dort in den Wechselrichter und dann zurück in die Garage, um den Strom im Auto wieder gleichzurichten. Das ist eigentlich Quatsch, aber der Vorteil liegt jetzt darin, dass ich  über ein hinreichend dimensioniertes Kabel nun Drehstrom in der Garage habe. An dieser starken Leitung hängt auch die Ladestation.

iKratos: Wo haben Sie dann getankt, bevor die Anlage da war?

Hr. Stens: Teils über eine normale Steckdose. Eine 230V Haushaltssteckdose, kann man kurzfristig mit 16 A belasten, dauerhaft sollte man das nicht tun. Der Wohlfühlfaktor war dann doch irgendwie begrenzt. Die Ladestation ist da schon ein ganz anderes Kaliber. Außerdem: Die Gemeinde Uttenreuth fördert die Elektromobilität, noch können wir dort kostenlos Strom ‚tanken‘.

Jetzt muss man das dann natürlich wieder mit der Solaranlage kombiniert sehen. Ich brauche für das Auto, wenn ich einigermaßen sparsam fahre, 12 kWh auf 100 km. 12 kWh, wenn ich jetzt nur den variablen Teil nehme so wie beim Benzin, dann würde ich bei der Einspeisevergütung 12 ct pro kWh verlieren, 12 mal 12 ct , das heißt 1,44 € für 100 km. Für 1,44 € bekommen Sie ungefähr einen Liter Superbenzin. Im Äquivalent fahre ich also rechnerisch quasi ein Ein-Liter Auto. Und das muss erstmal einer machen, oder?

iKratos: Ja die nächste Frage hatten wir vorhin eigentlich auch schon das Thema, ob Sie noch weitere Maßnahmen im Bereich erneuerbare Energien planen? Da wäre ja dann die Wärmepumpe…

Hr. Stens: Ausbau Solar eventuell , Wärmepumpe oder Elektroheizung, oder oder oder… oder eben auch eine direkte Einspeisung des PV-Gleichstroms in die Autobatterie, wenn es irgendwann wirtschaftlich ist. Also durchaus am Horizont, dass die Anlage ausgebaut wird.

iKratos: Klingt super, dann wäre ich schon bei der letzten Frage. Was würden Sie denn unseren Lesern in Bezug auf Eigenstromerzeugung mit auf den Weg geben?

Hr. Stens: (lacht) Also ich tu mich schwer eine Empfehlung auszusprechen, wenn jemand allein auf das Geld schaut. Zum reich werden ist es nicht. Also nicht den Job kündigen, bloß weil man jetzt eine Solaranlage hat. Aber es ist wirklich eine hervorragende Möglichkeit, um etwas, um einen kleinen Beitrag zu leisten, sei es zur CO2-Reduzierung oder für saubere Luft. Ja, und wenn man dann noch eine gewisse Liebe zur Technik hat – machen! Man sollte sicher erstmal ein Angebot einholen und drüber nachdenken. Andere Geldanlagen bringen derzeit auch nicht viel. Insofern kann man auch eine Investition tätigen, die sich vielleicht erst in 10, 12, 14 oder 15 Jahren rechnet. Aber wenn Sie in 10 Jahren nochmal wiederkommen, dann kann ich Ihnen ganz anderes dazu sagen, dann weiß ich, ob die Anlage durchgehalten hat. Denn darauf hoffe ich natürlich. Das Ding macht Spaß und wie gesagt, es führt zu einem veränderten Verbrauchsverhalten und macht ein bisschen süchtig. Ob es für einen selbst möglich ist eine Anlage zu installieren, das weiß man erst, wenn man sich eine Beratung geholt hat.

Wir freuen uns jetzt über unsere Stromrechnung, die ist spürbar geringer.  Mein ambitioniertes Ziel war eine Eigenverbrauchsquote von ca. 50%. Im Sommer schaffen wir durch optimiertes Verbrauchsverhalten wochenweise bis zu 70%. Was uns den Schnitt im letzten Jahr auf ca. 35% gedrückt hat, war schlichtweg ein  langer Urlaub. In der besten Zeit waren wir nicht da und haben entsprechend viel  eingespeist anstatt den Strom eben selbst zu verbrauchen. Also eigentlich sollte man den Sommer auf jeden Fall hier verbringen und nur noch ab November in den Urlaub fahren. Auch in diesem Punkt – muss ich zugeben – lag Herr Harhammer erfahrungsbasiert richtig: wir produzieren 70% unseres Stroms von März bis Ende September. Auf das ganze Jahr gesehen schafft die Anlage das, was prognostiziert war, im Supersonnenjahr 2018 sogar ca. 15% mehr.

Also was würde ich den Lesern mitgeben? Lassen Sie sich Ihr Projekt nicht von Bedenkenträgern vermiesen. Rechnen, prüfen und entscheiden Sie selbst auf Basis einer guten unverbindlichen Beratung. Ich würde es jederzeit wieder tun.

Sie möchten auch gerne ihre Erfahrungen im Bereich erneuerbare Energien weitergeben? Dann melden Sie sich bei uns:

www.iKratos.de – 09192 992800