Förster aus dem Spessart neuer DEPI-Pelletbotschafter

Heizen – natürlich mit Holzpellets

Deutschlands Forstwirtschaft ist vorbildlich. Deshalb präsentiert das Deutsche Pelletinstitut zum Tag des Waldes am 21. März mit Förster Martin Volkmann-Gebhardt einen neuen Pelletbotschafter. Volkmann-Gebhardt leitet im Spessart das Forstrevier Lohr am Main II, das zum Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten  in Karlstadt gehört. „Als Förster ist Heizen mit Holz schon immer mein Ding“, sagt er und betont, „dass es mit Pellets auch entspannend und trotzdem nachhaltig ist.“

Förster wissen, was gut für den Wald ist. Schließlich wurde das Prinzip der Nachhaltigkeit vor 300 Jahren erstmals im deutschen Wald angewendet. Heute wird es mustergültig umgesetzt, so dass Tausende Besucher aus der ganzen Welt sich dies jährlich von Förstern und Waldbesitzern demonstrieren lassen.

Für eine geregelte Bewirtschaftung ist es wichtig, Holz sinnvoll zu nutzen. Daher beheizt Martin Volkmann-Gebhardt mit seiner Familie ihr denkmalgeschütztes Anliegen in Zimmern bei Marktheidenfeld mit Holzpellets. Zum Grundstück gehören ein altes Fachwerkhaus von 1665 und eine 2005 zum Zweifamilienhaus ausgebaute Scheune. Insgesamt vier Wohneinheiten beheizt die Familie mit Pellets und wahlweise auch mit Hackschnitzeln.

Nachhaltig zu leben und den nachwachsenden Rohstoff Holz möglichst effizient zu nutzen ist für den Förster und seine Familie sehr wichtig. Mit der komfortablen Bedienung ihrer Pelletheizung sind sie rundum zufrieden: „Seit acht Jahren heizen wir nun störungsfrei mit Pellets. Die Pelletheizung wird automatisch befeuert. Das erspart uns das Einheizen und ist sehr angenehm“, erzählt Volkmann-Gebhardt. Ihr 80-kW-Pelletkessel verbrennt rund 20 Tonnen der Holzpresslinge im Jahr. Damit spar die Familie jährlich etwa 30 Tonnen CO2 gegenüber einer Ölheizung ein.

Pellets werden in Deutschland aus Holzspänen gepresst, die beim Einschnitt von Holz im Sägewerk als Koppelprodukt anfallen. Bevor in Deutschland Anfang dieses Jahrhunderts das Heizen mit Pellets aufkam, mussten die Späne teilweise als Abfall entsorgt werden. Damit ist diese bequeme und klimaschonende Heiztechnik auch ein Beleg für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft, bei der das wertvolle Produkt Holz komplett genutzt wird, ohne Abfall entstehen zu lassen.

Förster Volkmann-Gebhardt gehört zu einer Reihe von mittlerweile rund 20 Persönlichkeiten aus Politik, Sport, Kultur und Wirtschaft, die als DEPI-Botschafter für das Heizen mit Pellets stehen.