E.ON will sich künftig auf Erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen konzentrieren

Der Aufsichtsrat der E.ON SE (Düsseldorf) hat am 01.12.2014 der vom Vorstand beschlossenen neuen Strategie zugestimmt.
Darunter fallen die Separierung der konventionellen Up- und Midstream-Geschäfte (konventionelle Erzeugung, globaler Energiehandel, Exploration & Produktion), die Abspaltung einer Mehrheit hieran an die E.ON SE-Aktionäre und ein Börsengang im Jahr 2016, so das Unternehmen in einer Adhoc-Mitteilung.

Am 30. November 2014 hatte E.ON die neue Konzernstrategie veröffentlicht und angekündigt, sich künftig auf Erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen zu konzentrieren.

Konventionelles Geschäft soll ausgegliedert werden

Die Mehrheit an der neuen börsennotierten Gesellschaft für herkömmliche Erzeugung, globalen Energiehandel, Exploration und Produktion soll abgekoppelt, die Beteiligung dann aus dem Jahresabschluss entfernt werden.

Auch dem Vorschlag, abweichend von der gegenwärtigen Ausschüttungspolitik für die Geschäftsjahre 2014 und 2015 eine Festdividende von 0,50 Euro je Aktie anzustreben, hat der Aufsichtsrat zugestimmt.

Weitere außerordentliche Abschreibungen von rund 4,5 Milliarden Euro

Zusätzlich zu den in den ersten drei Quartalen bereits ausgewiesenen Wertberichtigungen werden weitere außerordentliche Abschreibungen in einer Größenordnung von rund 4,5 Milliarden Euro für das Geschäftsjahr erwartet.

Diese beruhen insbesondere auf der verminderten Werthaltigkeit der südeuropäischen Geschäfte sowie der Kraftwerksaktivitäten. Die nicht zahlungswirksamen Wertberichtigungen werden zu einem erheblichen Konzernjahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2014 führen.

Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2014 mit einem EBITDA zwischen 8,0 und 8,6 Milliarden Euro sowie einem Konzernüberschuss von 1,5 und 1,9 Milliarden Euro wird bestätigt. Quelle: E.ON

Willi Harhammer

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