Energieverbrauch in Deutschland sinkt leicht, Photovoltaik legt 58 Prozent zu, erneuerbare Energien wachsen um 3,3 %

Energiebilanz im Herbst 2011: 3,3 % mehr Erneuerbare, 20 % weniger Atomenergie. Die erneuerbaren Energien legten in den ersten drei Quartalen 2011 insgesamt um 3,3 Prozent zu, berichtet die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (Köln). Die Photovoltaik wuchs am stärksten, um 58 Prozent. Der Anteil aller erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch stieg leicht auf 10,5 Prozent. Während die Windkraft ihren Beitrag um 16,5 Prozent steigerte, sank der Beitrag der Wasserkraft (ohne Pumpspeicher) um knapp 9 Prozent. Die Schätzung der AG Energiebilanzen beruht auf den jetzt vorliegenden Zahlen für den Verbrauch in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres. Bis Ende September lag der Energieverbrauch in Deutschland bei 9.808 Petajoule (PJ) oder 334,6 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) und damit um 4,2 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. 
 
Kernenergie kommt nur noch auf rund 9 Prozent

Die Kernenergie verringerte ihren Beitrag zur Energiebilanz der ersten neun Monate infolge des Ausstiegsbeschlusses um knapp 21 Prozent. Der Anteil der Kernenergie am Primärenergieverbrauch beträgt noch rund 9 Prozent. 08.12.2011 Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen

Willi Harhammer

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