Photovoltaik für Eigenstrom auf dem Pflegeheim Lauf an der Pegnitz

PV-Module auf Hausdächern sind schon längst kein seltener Anblick mehr. Die Technologie verzeichnete im letzten Jahrzehnt einen regelrechten Boom innerhalb Deutschlands. Doch im Laufe der Zeit haben sich die politischen Rahmenbedingungen geändert. Da die im EEG verankerte Einspeisevergütung sehr stark abgenommen hat, ist für viele Investoren und Dachbesitzer der Anreiz für Photovoltaik verloren gegangen. Doch aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, hat das Thema nichts an Brisanz verloren – im Gegenteil. Vor dem Hintergrund ständig steigender Energiekosten ist die Erzeugung von Eigenstrom eine wichtige finanzielle Entlastung und ein Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit – und das mit Hilfe der nachhaltigen Energiequelle Sonne.
Vor allem im gewerblichen Bereich, also bei Betrieben oder Institutionen mit gesteigertem Stromverbrauch, sind die Potentiale der Eigenstrom-Erzeugung enorm. Wie das geht, demonstrierte unlängst die Glockengießer Spital-Stiftung St. Leonhard in Lauf bei Nürnberg. Die Stiftung fungiert als Alten- und Pflegeheim – und nahm diesen Herbst ihr eigenes Solarkraftwerk in Betrieb. Obwohl es sich nicht um einen industriellen Betrieb oder ein großes landwirtschaftliches Gewerbe mit offensichtlich hohem Stromverbrauch handelt, ist diese Investition mehr als sinnvoll. Der Stromverbrauch fällt hauptsächlich tagsüber an – Beleuchtung, Aufzüge, Lüftungssysteme und Ähnliches laufen zwar rund um die Uhr, doch der mit Abstand größte Anteil am Stromverbrauch fällt ohnehin in der Küche an. Das Pflegeheim verfügt über eine Großküche und mehrere kleinere Küchen, die vor Allem um die Mittagszeit sehr viel Energie verschlingen. Also optimal, um durch Photovoltaik bereitgestellt zu werden. Die vom Installateur iKratos aus Weißenohe installierte Anlage hat eine Leistung von rund 50 kWp und ist somit wirtschaftlich an den Verbrauch der Stiftung angepasst. Es wurde berücksichtigt, dass über ein Drittel des jährlichen Energieverbrauchs vom eigenen Blockheizkraftwerk bereitgestellt werden. Durch eine Ost-/West-Ausrichtung der Module erfolgt die Stromerzeugung überdies kontinuierlicher über den Tag verteilt – es entsteht also weniger Überschussstrom, der ins Netz eingespeist werden muss. Auf diese Weise wird rechnerisch ein sehr hoher Eigenstromanteil von über 70 % im Jahresdurchschnitt erreicht. Das bedeutet, gut zwei Drittel des erzeugten Stromes werden direkt verwendet und kosteten mit rund 11 ct/kWh Erzeugungskosten nicht einmal die Hälfte des Stromes, der sonst vom Energieversorger bezogen werden müsste. An nicht so sonnigen Tagen, wie sie seit Inbetriebnahme an der Tagesordnung stehen beträgt der Eigenstromanteil sogar 100 % – die Anlage wird also von der Wirtschaftlichkeit optimal betrieben. Durch die großen Ersparnisse bei den Stromkosten amortisiert sich die Anlage bereits nach ca. 7 Betriebsjahren. Ab diesem Zeitpunkt ist sie ein gewinnbringender Selbstläufer.
Die Planung einer PV-Anlage ist also ein essentieller Schritt, der von einem Fachpartner ausgeführt werden sollte. Die iKratos GmbH aus der Metropolregion Nürnberg beschäftigt ein Team von Experten, die mit geeigneter Software und aufgrund langjähriger Erfahrungen solche Planungen effektiv und zum völligen Vorteil ihrer Kunden ausführt. Besuchen Sie iKratos in Weißenohe oder vereinbaren Sie einen Termin für weitere Informationen.

Willi Harhammer

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