Steca Wechselrichter
Sinus-Wechselrichter
Im Gegensatz zu sogenannten rechteck- oder trapez -Wechselrichtern (graue rechteckkurve) erzeugen Steca Sinus-Wechselrichter
eine echte und genau ge regelte Sinuswelle (rote Sinuskurve) an 0ihrem ausgang. die Sinus-Wechselrichter gewährleisten, dass sich alle für den netzbetrieb geeigneten verbraucher auch problemlos in einem Solar-home-System betreiben lassen. Weiterhin bieten sie den vorteil, dass im Wechselrichter keine signifikanten Geräusche entstehen und z. B. kein starkes Hintergrundrauschen in einem angeschlossenen
radio verursacht wird.
Wechselrichter-Auswahl
die leistung des Wechselrichters muss der einsatzart entsprechend
ausgewählt werden. die aufsummierte leistung aller verbraucher
darf die nennleistung des Wechselrichters nicht übersteigen. anlaufströme
der verbraucher müssen von der maximalen leistung des
Wechselrichters abgedeckt werden können.
um den anschluss von weiteren verbrauchern zu erlauben, empfiehlt
Steca den Wechselrichter überzu dimen sionieren.
Auswahl des PV-generators und Solarladereglers
das Solarmodulfeld muss an die lokalen einstrahlungs bedingungen
und den energiebedarf des Systems angepasst werden. um Stillstandszeiten
zu vermeiden, muss der Pv-Generator auch in monaten
mit geringer Sonneneinstrahlung genügend leistung bereitstellen,
um den Bedarf der angeschlossenen verbraucher zu decken.
der gewählte Solarladeregler muss für den maxi ma len kurzschlussstrom
des Pv-Generators und den maxi ma len laststrom
spezifiziert sein. In manchen anwendungen spielen jedoch auch
technische eigen schaften für die auswahl des Solarladereglers eine
wichtige rolle. dies kann bedeuten, dass ein leistungs starker Solarladeregler
mit entsprechenden Zusatzfunktionen in einem System
mit geringer leistung zum einsatz kommt.
um das anfangsinvestment gering zu halten, empfehlen wir die
Größe des Pv-Generators und der Batterie entsprechend dem aktuellen
energieverbrauch auszulegen und den Solarladeregler so zu
wählen, dass eine spätere erweiterung der anlage möglich ist.
batterieauswahl
um auch verbraucher mit hohen anforderungen problemlos versorgen
zu können, muss die Größe der Batterie sorgfältig ausgewählt
werden. manche kritischen verbraucher, wie z. B. kühlschränke, Gefriertruhen,
Pumpen und motoren, benötigen während der Startphase
extrem hohe anlaufströme. um sie betreiben zu können, ist es
wichtig, einen leistungsstarken Wechselrichter mit hoher Überlastfähigkeit,
vor allem während der Startphase, zu verwenden. auch die
Batterie muss eine ausreichend große kapazität besitzen, um dem
Wechselrichter beim Starten schnell ausreichend hohe Ströme zur
verfügung zu stellen. Wir empfehlen, die Batteriegröße nach der
folgenden Formel zu bestimmen: die Batteriekapazität sollte mindestens
fünfmal so groß sein, wie die nennleistung des Wechselrichters
geteilt durch die nennspannung der Batterie.
Cbatt ≥ 5 h * Pnom / unom
Pnom steht für die nennleistung des Wechselrichters in Watt und
unom für die nennspannung der Batterie.
Wahl der Systemspannung
der leistungsbedarf der verbraucher sollte für die Wahl der Systemspannung
ausschlaggebend sein. Je höher die leistung, desto
höher die Systemspannung. Werden keine 12 v dc-verbraucher an
die anlage angeschlossen, sollte eine höhere Systemspannung von
24 v oder 48 v bevorzugt werden, um die Gleichströme und damit
die verluste auf der dc-Seite zu verringern. auch Wechselrichter arbeiten
mit einer höheren eingangsspannung in der regel effektiver.
Insgesamt führt eine höhere Systemspannung zu einem besseren
Wirkungsgrad der anlage, da weniger verluste entstehen.
Kabellängen und -querschnitte
Gleichströme sind in Wechselrichter-Systemen typischerweise hoch.
deshalb ist es wichtig, die kabel zwischen Batterie und Wechselrichter
angemessen zu dimensionieren. Schließen Sie den Wechselrichter
immer direkt an der Batterie an. das verwendete kabel sollte so
kurz als möglich sein. Zusätzlich sollte der kabelquerschnitt dem zu
erwartenden Stromfluss angemessen sein. Im Zweifelsfall sollte ein
dickeres kabel gewählt werden. dies kann einen bedeutenden einfluss
auf das Gesamtverhalten der anlage haben. durch dicke und
kurze kabel können die verluste begrenzt und damit ein besserer
Wirkungsgrad bzw. eine höhere leistungsfähigkeit des Systems erreicht
werden. Sind die kabel auf der Gleichstromseite des Wechselrichters im
lieferumfang enthalten, so sollten Sie diese nicht verlängern und
auch keine geringeren Querschnitte verwenden.