Zweite Bürgerbeteiligung der infra geschlossen
Innerhalb von nur einer Woche kamen über acht Millionen Euro zusammen, um die Energiewende vor Ort zu unterstützen. Mit einem solch großen Erfolg hatte auch bei infra niemand gerechnet. Schon 2013 kamen für den Solarpark Kirchfembach innerhalb von einer knappen Woche rund fünf Millionen Euro zusammen. Diese Summe wurde dieses Mal bereits in den ersten zwei Tagen gezeichnet. Insgesamt legten die Kunden der infra über das zweite Bürgerdarlehen sogar über acht Millionen Euro an, um den Bau regenerativer Energieprojekte in der Region voran zu treiben. „Das Interesse an unserem Beteiligungsmodell war überwältigend“, berichtet der stellvertretende infra-Geschäftsführer, Marcus Steurer, begeistert. „Mit diesem regelrechten Boom hatten wir – trotz unserer positiven Erfahrung aus dem letzten Jahr – nicht gerechnet“. Rund 680 Kunden machten von dem Angebot der infra Gebrauch. Mit einer jährlichen Verzinsung von 2,75 Prozent konnten Beträge zwischen 1000 und 20 000 Euro gezeichnet werden. Nach Steurers Einschätzung liegt der Erfolg einerseits sicherlich in der attraktiven Anlagemöglichkeit, andererseits aber auch ganz bestimmt an der hohen Identifikation der Fürther mit ihrer Stadt und dem persönlichen Bestreben, Gutes für die Umwelt und die eigene Region zu tun. Außerdem ermöglichte das relativ geringe Mindestinvestment von 1000 Euro auch vielen jungen Menschen und Familien eine Beteiligung zu einem interessanten Zinssatz.
Die infra hat ehrgeizige Ziele: Bis zum Jahr 2021 sollen 25 Prozent des Fürther Gesamtstromverbrauchs aus eigenen erneuerbaren Energieanlagen gedeckt werden. Ob dazu ein weiteres Bürgerbeteiligungsmodell aufgelegt wird, ist derzeit noch unklar. Wer aber dann gegebenenfalls informiert werden möchte, kann sich mit einer E-Mail an buergerbeteiligung@infra-fuerth.de entsprechend vormerken lassen. Quelle: Stadtwerke Infra Fürth