Auf der Überholspur: Erneuerbare Energien

Der deutsche Solar- und Windtechnik sindExportschlager. Deutsche Windräder gehen inzwischen zu 70 Prozent ins Ausland, vor allem in die USA und nach Asien.

Deutsche Solarzellenhersteller bauen Solarfabriken in Singapur und Südafrika und verkaufen an Chinesen, Inder und Amerikaner. Seit 2004 wurde der Exportanteil von 200 Millionen Euro pro Jahr auf eine Milliarde verfünffacht. Tendenz: stark weiter steigend!
 
SolarWorld produziert in Schweden und USA, Ersol in China und Q-Cells liefert Solarzellen in mehr als ein Dutzend Länder.

Schon im nächsten Jahrzehnt wird die Branche der erneuerbaren Energien in Deutschland die Exportquote der deutschen Auto- und Maschinenbau-Branche erreichen und überholen.
 
Heute haben die Solarfabriken durchschnittlich eine Produktionsquote von 100 MW, in wenigen Jahren wird es Fabriken geben, die pro Jahr 1.000 MW produzieren – etwa das Äquivalent eines Atomkraftwerks. In derselben Zeit, also in etwa drei bis vier Jahren, werden die Kosten für Solarstrom um etwa 35 Prozent sinken. Die alten Energieträger sind allesamt Auslaufmodelle und alle erneuerbaren Energien wachsen.

Willi Harhammer

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