Deckelung der Solar-Förderung?

Metropolregion Nürnberg, 27.12.2010PV-Anlage

Aufgrund des starken Zuwachses von Photovoltaikanlagen in Deutschland, sprach sich Fritz Varenholt, Chef der RWE-Tochter Innogy für eine Begrenzung der staatlichen Subventionen aus. Vor allem wegen dem “unsozialen Umverteilungs-System”, so Varenholt ist eine Deckelung nötig. Somit wäre eine Begrenzung des jährlichen Zubaus auf 2000 Megawatt denkbar. Dadurch würde jede Anlage, die dieses Limit übersteigt nicht mehr in den Genuss der garantierten Einspeisevergütung kommen.
Die Stromerzeugung aus Photovoltaikanlagen stieg im Gegensatz zum Vorjahr trotz gekürzter Vergütung um ca. 80 Prozent an. Der derzeitige Satz pro eingespeiste Kilowattstunde liegt bei 33 Cent. Prognosen für das Jahr 2011 deuten darauf hin, dass es wohl keinen drastischen Einbruch in der Photovoltaikbranche geben wird. Die niedrigen Einspeisetarife würden durch sinkende Modulpreise kompensiert. Somit können Investoren auch künftig gute Renditen erzielen.
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Willi Harhammer

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