Energie und das Leben — Zahlen Fakten Daten

Sie wird umgewandelt und transportiert, gespeichert und “verbraucht”. Jeden Tag gehen wir mit ihr um – und häufig sind wir uns dessen keineswegs bewusst. Energie brauchen wir am Morgen für die Kaffeemaschine, für die Fahrt zur Arbeit und abends für die Beleuchtung und den Fernseher.

Für die Heizung ist sie ebenso Voraussetzung wie für das Erwärmen des Wassers. Energie ist für uns lebensnotwendig – und ziemlich teuer. Dabei könnte auch bei Strom & Co. viel gespart werden.

 
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2004 gibt jeder Haushalt in Deutschland monatlich durchschnittlich 120 Euro für den häuslichen Energieverbrauch aus. Hinzu kommen Aufwändungen für Benzin bzw. Dieselkraftstoff. Die häuslichen Energiekosten setzen sich aus Strom, Heizung und Warmwasserbereitung zusammen. Obwohl es einen erheblichen Unterschied macht, ob beispielsweise mit Öl, Gas oder Fernwärme geheizt wird; und obgleich auch Alter und Beschaffenheit des Hauses von Bedeutung sind, werden bei den Energiekosten immer wieder Durchschnittsverteilungen angestellt.
 
Die Energieagentur Nordrhein-Westfalen rechnet für eine dreiköpfige Familie mit jährlichen Energiekosten von mehr als 1.600 Euro. Eine stattliche Summe! Der Anteil der Heizkosten ist der mit Abstand höchste. Er liegt bei 48 Prozent. Der Strom macht im Durchschnitt 31 Prozent aus – gefolgt von der Warmwasserbereitung mit 21 Prozent.
 
Aussagekräftige Zahlen hat jüngst auch der Deutsche Mieterbund veröffentlicht. Nach dem im Dezember 2005 vorgestellten ersten repräsentativen, bundesweiten Betriebskostenspiegel zahlen Deutschlands Mieter für ihre Wohnungen durchschnittlich 2,44 Euro pro Quadratmeter im Monat an Betriebskosten. Heizung und Warmwasser haben daran mit 0,86 Euro pro Quadratmeter den größten Anteil.
Energie zum Heizen
Je Quadratmeter Wohnfläche benötigt man zwischen 100 und 200 Kilowattstunden Heizenergie jährlich. Das entspricht 10 bis 20 Liter Heizöl bzw. Kubikmeter Erdgas. Für eine 100 Quadratmeter große Wohnung kommt man also auf 1.000 Liter Heizöl pro Jahr. Bei einem Heizölpreis von rund 4 Cent pro Kilowattstunde summiert sich das im Jahr auf 400 Euro. Für die Gasheizung sind die Werte vergleichbar. Sparsame neue Häuser – das so genannte “Niedrigenergiehaus” – verbraucht statt 100 Kilowattstunden im Durchschnitt lediglich 30 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche. Das “Passivhaus” kommt sogar mit nur 10 Kilowattstunden aus.
 
Für Strom und Heizung gibt der Durchschnittshaushalt übrigens rund drei Prozent des verfügbaren Einkommens aus. Für Benzin kommen noch einmal fast drei Prozent hinzu.
Tag für Tag:
Bei vielen beginnt der Tag mit ungefähr 0,09 Kilowattstunden (kWh). Soviel verbraucht nämlich eine Kaffeemaschine, um einen Liter Wasser zu erhitzen. Wer morgens lieber Tee trinkt, muss beim elektrischen Wasserkocher mit durchschnittlich 0,12 kWh rechnen. Die Mikrowelle benötigt dafür immerhin 0,18 kWh – doppelt so viel wie die Kaffeemaschine. Doch was kann man sich unter einer Kilowattstunde Strom überhaupt vorstellen?
Auf einem Hometrainer müsste man volle zehn Stunden lang strampeln, um eine Kilowattstunde zu erzeugen. Für vier Tassen Kaffee hieße das also rund eine Stunde in die Pedale treten. Für eine Kilowattstunde Strom würde eine 100-Watt-Birne zehn Stunden lang brennen. Ein Computer oder Fernseher hätte damit durchschnittlich genug Saft für sieben Stunden. Und auf einer Herdplatte könnte man eine halbe Stunde lang kochen. Wenn sie mehr erfahren wollen, besuchen Sie doch die Energiesprechstunde der Fa iKratos aus Igensdorf

Willi Harhammer

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