Internationale Agentur für erneuerbare Energien: Weltweite Energiewende dringend nötig, um Klimakatastrophe zu vermeiden

Der rasche Ausbau der erneuerbaren Energien ist der beste Weg, um CO2-Emissionen zu senken und eine Klimakatastrophe zu verhindern, heißt es in einem neuen Bericht der internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA, Abu Dhabi, VAE). Die erste Auflage von “REthinking Energy” basiert auf weltweiten Forschungsdaten der Agentur und behandelt schwerpunktmäßig den globalen Stromsektor und wie technologische Fortschritte, wirtschaftliches Wachstum und Klimawandel ihn verändern.
Über 40 % der von Menschen verursachten CO2-Emissionen stammen aus fossilen Kraftwerken
“Soziale, ökonomische und ökologische Einflüsse verändern das globale Energiesystem. Aber wenn wir so weitermachen wie bisher und unsere Wirtschaft weiterhin mit altmodischem Denken und Tun ankurbeln, können wir die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels nicht verhindern“, sagte IRENA-Generaldirektor Adnan Z. Amin bei der Vorstellung des Berichts in Abu Dhabi. Die Weltbevölkerung soll bis 2030 auf 8 Milliarden Menschen wachsen, der Strombedarf sich mehr als verdoppeln, da immer mehr Leute in die Mittelschicht aufsteigen und mehr Energie verbrauchen. Bisher war es immer so, dass mit dem Energieverbrauch auch die CO2-Emissionen stiegen. Das Verbrennen fossiler Treibstoffe, um Strom zu erzeugen, ist heutzutage für über 40 % der von Menschen verursachten CO2-Emissionen verantwortlich.
Bürger, Regierungen und Unternehmen wollen, dass ihr Energiemix sauberer und sicherer wird
„Die gute Nachricht ist, dass erneuerbare Energien eine machbare und erschwingliche Lösung sind, um dem Klimawandel zu begegnen“, so Amin. „Die Aussichten für eine erneuerbare Stromerzeugung sind gut. Wir müssen nur die Mechanismen überdenken, welche diese Technologien etabliert haben, und uns auf die nächste Phase der weltweiten Energiewende vorbereiten.“ Die Nachfrage wachse nicht nur, so der Report, sie ändere sich auch grundlegend, da Bürger, Regierungen und Unternehmen wollen, dass ihr Energiemix sauberer, vielfältiger und sicherer wird.
IRENA-Bericht stellt neue Vorschriften und Investitionsinstrumente vor
Erneuerbare Energien gelten immer mehr als eine mögliche Lösung für die sich ändernde Energielandschaft. Energiequellen wie Biomasse, Wasserkraft, Gezeiten, Solar- und Windenergie sind bis zu 250-mal weniger CO2-intensiv als Kohlekraftwerke und immer noch 120-mal weniger CO2-intensiv als die sauberste Art der fossilen Stromerzeugung, Erdgas. IRENA-Bericht zeigt auch, wie neue Vorschriften und Investitionsinstrumente dafür sorgen, dass viele verschiedene Akteure – von Familien und Landwirten einerseits bis zu Konzernen, die nichts mit der Energiewirtschaft zu tun haben, andererseits – am Erneuerbare-Energien-Sektor teilhaben können.

Neben dem Schwerpunkt Stromerzeugung geht der Bericht auch darauf ein, dass mehr erneuerbare Energien in Sparten wie dem Transportwesen, für Prozesswärme und Gebäudeheizungen eingesetzt werden müssten.

Der komplette Bericht kann heruntergeladen werden unter www.irena.org/REthinking. Quelle: IRENA

Willi Harhammer

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