Klimapolitik der USA muss sich einen Ruck geben

Zu den klimapolitischen Vorschlägen des amerikanischen Präsidenten Bush und der chinesischen Regierung im Vorfeld des G-8 Gipfels in Heiligendamm erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Christian Ruck MdB:” Die klimapolitischen Vorschläge der USA und Chinas werden zwar den Herausforderungen vor denen der Globus steht nicht gerecht, sie zeigen aber: Die klimapolitische G-8 Initiative von Bundeskanzlerin Merkel hat Bewegung in die klimapolitische Debatte gebracht.”

Anzuerkennen ist, dass sich sowohl die USA, als auch China gegenüber bisherigen Positionen substantiell bewegt haben. Da es klimapolitisch aber fünf vor zwölf ist, reicht dies in der bisherigen Unverbindlichkeit nicht. Um wirklich weiter zu kommen brauchen wir quantifizierbare Ziele, einen internationalen Prozess mit dem Ziel eines verbindlichen Abkommens im Rahmen der VN. Dabei müssen die westlichen Industriestaaten – auch im eigenen Interesse – mit gutem Beispiel voranschreiten, um auch den Schwellenländern, die sich zunehmend hinter den USA verstecken, Anreize zu geben.

Eine wesentliche Verpflichtung des Christenmenschen ist die Bewahrung der Schöpfung. Als überzeugter Christ steht der amerikanische Präsident daher in einer besonderen Verantwortung, alles zur Abwendung der Klimakatastrophe zu unternehmen. Die amerikanische Regierung muss mehr Verantwortung für die Schöpfung übernehmen und sich einen klimapolitischen Ruck geben.

Quelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Willi Harhammer

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