Miniatur-Passivhaus auf Reisen

BASF und Partner präsentieren auf Messen das Mobile Energiesparhaus

Im Jahr 2009 schickt die BASF das Mobile Energiesparhaus (MESH) auf die Reise quer durch Deutschland. Es ist als so genanntes Passivhaus konstruiert und bietet auf 24 Quadratmetern alle relevanten Lösungen für die Planung eines Passivhauses: innovatives Dämmen mit den BASF-Produkten Neopor® und Styrodur® C, intelligente Klimatechnik und energiesparende Fenster. Partner des MESH sind r-m-p Architekten (Mannheim), der Fenster- und Türhersteller Ludwig Häußler GmbH (Speyer), der Haustechnikausstatter Nilan Deutschland GmbH (Rödental), der Hersteller verlorener Schalungen und Bodenplatten mit Styrodur C Lohr Element (Gemünden) sowie der Holzelementeproduzent inholz GmbH (Mannheim), zuständig für den Bau des MESH. Zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wird das Mobile Energiesparhaus auf der Messe CEP (Clean Energy Power), die vom 29. bis 31. Januar in Stuttgart stattfindet (Halle 9, H 10).

Energie-effizienter Massivholzbau

Das Miniatur-Passivhaus ist als Massivholzbau mit Vollwärmeschutz konstruiert. Verbaut wurden Produkte und Materialien, die die Standards im Passivhausbau erfüllen. Dazu gehören Dämmmaterialien der BASF, auch in Verbindung mit Wärmedämmverbundsystemen und zertifizierten Schalungs-elementen; dreifach verglaste Holzfenster der Serie Energate, die mit dem amerikanischen Green Building Award ausgezeichnet wurde; Konstruktionsbauteile aus Massivholz sowie eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und eine nahtlose Luftdichtheitsebene. Alle Partner stellen darüber hinaus weitere Produkte, technischen Service und Beratung rund um die Planung und Ausführung von Passiv- und Niedrigenergiehäusern vor, z.B. zu den Themen Energieausweis, energetische Sanierung und Design für Passivhäuser. Präsentiert wird auch der Dämmwerkstoff Neopor, die Weiterentwicklung des Dämmklassikers Styropor® (EPS: expandierbares Polystyrol), der vor allem zur Fassadendämmung eingesetzt wird. Ebenso sind die extrudierten Polystyrol-Hartschaumplatten (XPS) Styrodur C zu sehen, die als druckfeste und wasserabweisende Wärmedämmung z.B. unter der Bodenplatte und unter Kellerböden, auf dem Flachdach und im Perimeter Verwendung finden.

Passivhaus-Konzept: Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz

Ein Passivhaus kommt ohne konventionelle Heizung oder Klimaanlage aus, bleibt aber im Sommer kühl und im Winter warm. Typisch für die Bauweise sind eine gut gedämmte Gebäudehülle und eine ausgeklügelte Lüftungs- und Wärmerückgewinnungsanlage. Der Energieaufwand ist niedrig: Ein Passivhaus hat einen Restwärmebedarf von 15 kWh pro Quadtratmeter und Jahr für die Beheizung, was einem Brennwert von 1,5 Liter Heizöl entspricht. Der gesamte Einsatz der Primärenergie für Restwärmeerzeugung, Warmwasserbereitung und elektrischen Verbrauch muss bei zertifizierten Gebäuden unter 120 kWh pro Quadratmeter und Jahr bleiben. Passivhäuser sind nicht nur Energiesparhäuser, sondern haben ein nachweislich besseres Wohnklima als herkömmliche Gebäude. Eine aktuelle EU-Vorlage sieht den Passivhausstandard als zukünftig gesetzlich geforderten Energiestandard für alle Neubauten vor.

Das MESH wird 2009 u.a. auf folgenden Messen präsentiert:
26. Februar – 1. März: Haus, Dresden
17.-18. April: Passivhaustagung, Frankfurt
25. April – 5. Mai: Maimarkt, Mannheim
2.-3. Juni: Denex, Wiesbaden
10.-15. September: Nordbau, Münster
26. September – 4. Oktober: Mainfranken-Messe, Würzburg
28.-30. Oktober: Bauen, Leipzig

Willi Harhammer

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