Photovoltaik rechnet sich.

Mit Sonne Geld verdienen. Wer seine Immobilie mit einer Solarstromanlage ausrüstet, streicht neben garantierten Einspeisevergütungen auch satte Steuervorteile ein. Langfristig rechnet sich eine Solarstromanlage. 2007 wurden die Strompreise im Schnitt um sechs bis sieben Prozent angehoben. Doch damit ist es nicht genug. Auch der Fiskus treibt die Strompreise in die Höhe.
“Die einzig richtige Antwort auf steigende Benzin- und Strompreise sind Investitionen in erneuerbare Energien”, sagt Professorin Edda Müller vom Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin (vzbv). Immer mehr Verbraucher beziehen inzwischen Strom aus regenerativen Energien wie Wind, Sonne und Wasser. 175 000 Solaranlagen wurden im Lauf des vergangenen Jahres allein in Deutschland installiert. Ende 2005 zählte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) rund eine Million Systeme. Der Ausbau hilft laut Verbraucherverband nicht nur der Umwelt und der heimischen Wirtschaft, sondern auch der Haushaltskasse.
 
Wer in eine Photovoltaik-Anlage investiert, spart Steuern und wird über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert. Das EEG schreibt den Stromversorgern vor, wie viel sie Solaranlagen-Betreibern für den eingespeisten Strom vergüten müssen. Der Fiskus fördert Solarstromanlagen, indem er die Anschaffungskosten über 20 Jahre gewinnmindernd zum Abzug zulässt. Darüber hinaus gibt es vergünstigte Darlehen der staatlichen KfW-Förderbank. 
Wer eine Photovoltaik-Anlage betreibt, verkauft den erzeugten Strom an das jeweilige Energieversorgungsunternehmen. Den für den eigenen Haushalt benötigten Strom kauft der Betreiber vom Energieversorger zurück. Wer 2007 eine Photovoltaik-Anlage auf seinem Dach in Betrieb nimmt, erhält je Kilowattstunde 49,2 Cent – garantiert für das Installationsjahr und für weitere 20 Jahre.
 
Dieser Wert bezeichnet die Höchstleistung bei optimaler Sonneneinstrahlung. Dachanlagen auf Einfamilienhäusern sollten mindestens zwei bis drei Kilowatt leisten. Sie benötigen dann 20 bis 30 Quadratmeter Dachfläche und produzieren zwischen 1700 und 2550 Kilowattstunden Strom im Jahr. Die Investitionskosten liegen dabei zwischen 5000 und 6500 Euro pro kWp-Leistung.

Willi Harhammer

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