Ratschlag für Angebote für Photovoltaik-Anlagen

Eigenstromanlagen werden immer beliebter Hier gibt es einige Tipps. Machen Sie Ihre eigene Energiewende und reduzieren Sie Ihre Stromkosten!
Strompreis 2014 steigt weiter an
In der Vergangenheit kannte der Strompreis für private Haushalte nur eine Richtung. Viele Hausbesitzer haben sich daher auch 2013 unabhängig von der Gewinnmaximierung der Energieversorger gemacht und die Stromversorgung durch eine Photovoltaikanlage in die eigene Hand genommen. Es wird erwartet, dass im Laufe des Jahres weitere folgen werden. Üblicherweise werden Photovoltaikanlagen mit einer Strompreissteigerung von 3% kalkuliert. Angesichts der Strompreisentwicklung lohnt sich die Installation einer eigenen Photovoltaikanlage meist auch trotz sinkender staatlicher Förderung, nämlich dann, wenn ein Teil des Stroms selbst verbraucht wird. Mit einem gut durchdachten Stromnutzungskonzept lässt sich ein Eigenverbrauchsanteil des selbst produzierten Solarstroms auch ohne Solarstromspeicher von 30 bis 40 % erzielen. Neue Speichersysteme ermöglichen einen Eigenverbrauch von 60 bis 80 %. Diese Strommenge muss dann nicht mehr beim Stromversorger eingekauft werden. Besitzer von Photovoltaikanlagen gewinnen somit eine größere Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen.
Funktionsweise einer Photovoltaik-Anlage
Photovoltaik-Anlagen bestehen aus Photovoltaik-Modulen. Über solche PV-Module wird aus Sonnenlicht Solarstrom erzeugt. Diesen Strom können Sie entweder in das öffentliche Stromnetz einspeisen oder selbst verwenden. Im Falle der Einspeisung ins öffentliche Stromnetz erhalten Sie eine gesetzlich garantierte Einspeisevergütung. Die Solarstrom-Förderung wird durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für 20 Jahre garantiert. Dadurch ist Photovoltaik nicht nur umweltfreundlich, sondern auch profitabel und eine gute Geldanlage. Selbst Strom zu erzeugen ist außerdem der beste Weg zur Vermeidung von Atomkraft und CO2.
Voraussetzungen für Solaranlagen
Grundsätzlich sind alle Regionen Deutschlands für Sonnenenergie geeignet. Photovoltaik kann auf Schräg- und Flachdächern montiert werden. Wichtig ist, dass die Fläche im Tagesablauf möglichst wenig verschattet ist. Geeignet sind vor allem Flächen, die eine Süd-, Süd-Ost- oder Süd-West-Ausrichtung haben. Optimal ist eine verfügbare sonnige Fläche von 20 bis 45 qm. Aber auch für kleinere Flächen, wie beispielsweise auf einem Carport, gibt es rentable Realisierungsmöglichkeiten.
Kosten und Preise für Photovoltaik
In den letzten Jahren sind die Preise für Photovoltaikanlagen immer weiter gesunken. Laut des Bundesverbands für Solarwirtschaft (BSW) lag der Durchschnittspreis pro Kilowattpeak einer schlüsselfertig installierten Photovoltaik Anlage im 4. Quartal 2013 bei 1.709 Euro. Dies entspricht im Vergleich zum Jahr 2006 einer Preissenkung von 67 Prozent.Für eine komplette Photovoltaikanlage benötigt man verschiedene Komponenten: Der größte Kostenfaktor bei der Anschaffung einer Photovoltaikanlage sind die Photovoltaikmodule. Unterschieden wird hier zwischen monokristallinen und polykristallinen Modulen. Jede Photovoltaikanlage benötigt auch einen Wechselrichter. Dieser kostet je nach Leistung zwischen 500 Euro und 3.500 Euro. Dabei gilt je mehr Leistung die Photovoltaik Anlagen aufbringen, umso geringer wird der Preis des Wechselrichters. Neben den Kosten für die Photovoltaikmodule und dem Wechselrichter müssen noch Ausgaben für die Montage eingeplant werden. Im Schnitt sollten pro Kilowattpeak installierter Leistung zwischen 150 bis 250 Euro gerechnet werden. Die Montage sollte dabei immer von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden. Bei einem Einfamilienhaus mit einer sonnigen Dachfläche von 40 m2 und einer Photovoltaikanlage mit 5 kWp Leistung ist demnach mit Kosten für die Montage zwischen 800 und 1000 Euro zu rechnen. Bei großen Dachflächen können noch zusätzliche Planungskosten hinzukommen. Zusätzlich zu Photovoltaik-Modulen und Wechselrichter kann auch ein Speicher eingebaut werden; so kann der tagsüber produzierte Strom auch abends und nachts genutzt werden.
Preisvergleich für Photovoltaik
Die Gesamtkosten einer Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus liegen durchschnittlich zwischen 8.000 bis 12.000 Euro. Zusätzlich fallen während des Betriebs der Photovoltaikanlage auch einige laufende Kosten wie z. B. für Versicherungen oder Reparaturen an.
Da es je nach Modulhersteller teils große Unterschiede hinsichtlich Preis und Qualität gibt, ist es sinnvoll sich verschiedene Angebote von geeigneten Fachfirmen einzuholen und diese zu vergleichen um einen direkten Photovoltaik Vergleich zu haben. PV-Module mit einer hohen Nennleistung sind in der Regel teuer als PV-Module mit niedrigerer Leistung. Auch je nach Hersteller variieren die Preise für Photovoltaikmodule. Der Preis für die Module richtet sich aber auch nach der Verfügbarkeit, also ob die Module vorrätig sind.
Die kompletten Kosten für eine Photovoltaikanlage hängen also von verschiedenen Faktoren ab.
Stromspeicher für Photovoltaik Anlagen
Den Strom, den eine Photovoltaikanlage produziert, können Sie entweder in das öffentliche Stromnetz einspeisen oder selbst verwenden.
Bei Eigenverbrauch des erzeugten Solarstroms liefern Ihnen die Photovoltaik-Module die Sonnenenergie direkt ins Haus. Dabei entspricht die Menge des Solarstroms, die zu Spitzenzeiten durch eine PV Anlage produziert wird, nicht immer dem tatsächlichen Energiebedarf im eigenen Zuhause. Um den Solarstrom optimal nutzen und auf den Energiebedarf abstimmen zu können, werden Photovoltaik Speichersysteme für Solarstrom angeboten. Mit diesen Zwischenspeicherlösungen lässt sich der tagsüber gewonnene Solarstrom aus einer Photovoltaikanlage zeitlich flexibler einsetzen und der Eigenverbrauch optimieren.
Viele Verbraucher setzen daher immer stärker auf eine Photovoltaik Komplettanlage, die aus Photovoltaikmodulen und einem Photovoltaik Speicher für den erzeugten Solarstrom besteht. Da die Einspeisevergütung für Solarstrom nach dem EEG (Erneuerbaren Energie Gesetz) sinkt und die Strompreise stetig steigen, wird ein höherer Eigenverbrauch des selbst produzierten Stroms durch die PV Anlage wirtschaftlich immer attraktiver. Die Speicherung des selbst produzierten Solarstroms sichert seinem Betreiber auch mehr Unabhängigkeit vom öffentlichen Netzbetreiber und den steigenden Strompreisen. Dementsprechend wird in einer aktuellen Studie des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme die wachsende Bedeutung von Solarstromspeichern bekräftigt. Sie besagt, dass Solarstromspeicher einen wichtigen Beitrag zur Integration von erneuerbaren Energien in das Stromnetz leisten werden. Derzeit gibt es verschiedene Solarspeicher auf dem Markt. Dabei handelt es sich entweder um Batteriesysteme mit Blei- oder Lithium-Ionen-Akkus. Bleiakkus sind zwar kostengünstiger, haben aber eine kürzere Lebensdauer als Lithium-Ionen-Speicher und einen geringeren Ladewirkungsgrad. Die Kosten für einen Solarstromspeicher sind abhängig von der Speicherkapazität, also davon, wie viele Kilowattstunden gespeichert werden können. Ein Solarstromspeicher, der für einen Haushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3.000 bis 5000 kWh ausgelegt ist und eine Speicherkapazität von 4,5 bis 8,5 Kilowattstunden hat, kostet zwischen 9.000 und 14.000 Euro. Achten Sie auch auf die Qualität und Erfahrung des Anbieters, auf hochwertige PV-Module und darauf, dass die Komponenten des Photovoltaik-Systems gut aufeinander abgestimmt sind.

Willi Harhammer

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