Solarpark Rastatt am Netz

Mit einer Solarstrom-Anlage wurden die Dächer der DaimlerCh-rysler AG, Werk Gaggenau zum “Solarpark Rastatt GmbH & Co. KG”. Auf dem neuen Energiefeld wird nun Strom geerntet. Bau-beginn war der 13. November 2006, schon zum Jahreswechsel ging die Photovoltaik-Anlage ans Netz. Das Sonnen-Kraftwerk umfasst zwei Dachanlagen und erzeugt pro Jahr mit einer Modulfläche von exakt 3.950 Quadratmetern im Durchschnitt 490.000 Kilowattstunden (kWh) Strom. Die Module bedecken dabei mit einer Dachfläche von 21.600 Quadratmetern in etwa die Fläche von vier Fußballfeldern, sie erzeugen Strom für ca. 125 durchschnittliche Einfamilienhäuser.

Das Herzstück von sog. Photovoltaik-Anlagen bilden Module. Sie wandeln Sonnenlicht direkt in Strom um. Die Netzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, diesen Strom abzunehmen und zu vergüten. Die seit Jahrzehnten bewährte Technik ist nahezu wartungsfrei und funktioniert zuverlässig. Zudem arbeiten Solarstrom-Anlagen völlig emissionsfrei, so Projektbetreuer Dipl.-Ing. Reinhard Ling von IBC SOLAR AG aus Bad Staffelstein.

In Deutschland hält das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Nachfrage nach Sonnen-Kraftwerken auf hohem Level. Es ga-rantiert feste Einspeise-Vergütungen für den Solarstrom, aktuell 49,21 Cent pro kWh für Dachanlagen mit einer Leistung bis 30 kW (Kilowatt). bzw. 46,82 Cent für Anlagenleistungen über 30 kW.

  
Die aktuellen Vergütungssätze des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2007

Freilandanlagen: 37,96 Cent
pro kWh

Dachanlagen:       
pro kWh bis 30 kW Leistung 49,21 Cent
pro kWh, Anlagenteil 30-100 kW 46,82 Cent 
pro kWh, Anlagenteil über 100 kW 46,30 Cent

Fassadenanlagen:  
pro kWh bis 30 kW Leistung  54,21 Cent
pro kWh, Anlagenteil 30-100 kW  51,82 Cent 
pro kWh, Anlagenteil über 100 kW  51,30 Cent

Zur Finanzierung des Projekts brachte eine Investorengruppe 20 Prozent des benötigten Kapitals ein, der Rest wurde über günstige Darlehen der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) finanziert. Der Solarpark Rastatt GmbH & Co. KG ist seit Dezember 2006 am Netz. Die Module sind nach Süden ausgerichtet und können verschattungsfrei optimale Energieerträge erwirtschaften.

Natürlich spielt die Qualität und Konfiguration der eingesetzten Komponenten für die Anlage eine ganz erhebliche Rolle, sie zahlt sich langfristig in geringeren Stillstandzeiten und damit höheren Erträgen aus. In einem so innovativen und sich schnell entwickelnden Markt mit einer breiten Palette an Produkten rechnet es sich deshalb, eine erfahrene Fachfirma ins Boot zu holen.

Von der Sicherheit und Haltbarkeit der Anlage her gibt es keinerlei Probleme: “Auf diese Module gewähren wir 25 Jahre Leistungs- und 5 Jahre Produktgarantie, auf das übrige technische Equipment gibt es ebenfalls langjährige Garantien”, meint Reinhard Ling weiter. Die Kontrolle der Solar-Anlage geht unsichtbar vonstatten, die Daten werden bequem per PC erfasst und ausgewertet. So ist die Anlage jederzeit abfragbar, die Funktionsfähigkeit kontrollierbar. Über das Internet ist zudem der Er-tragsvergleich mit adäquaten Anlagen möglich.

Photovoltaik-Systeme dieser Art amortisieren sich in der Regel innerhalb von 11 – 13 Jahren komplett. Unter Berücksichtigung aller Investitions- und Kapitalkosten erwirtschaften sie attraktive Renditen. Abgesehen von den interessanten finanziellen Aspekten, leistet die Anlage einen wichtigen Beitrag zum Umwelt-schutz: sie spart jedes Jahr etwa 453 Tonnen CO-Ausstoß ein.

Willi Harhammer

Related Posts

Rendite Solaranlage

Rendite Solaranlage

Solaranlage mit mehr „PS“ am Dach und großem Speicher im Keller

Solaranlage mit mehr „PS“ am Dach und großem Speicher im Keller

Solaranlage vom Profi

Solaranlage vom Profi

Solar: Ost-West-Ausrichtung das bessere Süd

Solar: Ost-West-Ausrichtung das bessere Süd

No Comment

Schreibe einen Kommentar