Umweltminister der Bundesländer fordern mehr Anstrengungen im Klimaschutz

Auf einem Sondertreffen am Donnerstag in Düsseldorf sprachen sie sich dafür aus, in Deutschland den sparsamen und besonders wirksamen Energieeinsatz auszubauen. Neben dem Ausbau des Ökostroms verlangten sie die Erweiterung der Kraft-Wärme-Kopplung, bei bei der die Abwärme bei der Stromerzeugung etwa zum Heizen von Wohnungen genutzt wird. Einer Studie der Umweltorganisation Greenpeace zufolge könnten so die Klimaschutzziele Deutschlands auch ohne die Nutzung der kohlendioxid-freien Atomkraft erreicht werden.

Die Umweltminister stellten sich ausdrücklich hinter die Beschlüsse des EU-Klimagipfels. Darin hatte sich die EU verpflichtet, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2020 um mindestens 20 Prozent zu reduzieren. Dies soll dazu beitragen, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Falls es ein neues weltweites Klimaabkommen gibt, ist die EU auch zur Senkung ihrer Treibhausgase um bis zu 30 Prozent im Vergleich zu 1990 bereit. Dieses noch weitergehende Ziel solle nun in internationalen Verhandlungen verbindlich vereinbart und umgesetzt werden, erklärten die Landesumweltminister.

Sie forderten, durch eine bessere Aufklärung den Kauf von sparsamen Geräten zu forcieren und Mindestnormen für die Energieeffizienz von Produkten festzugelegen. Auch in Gebäuden solle künftig mehr Wert auf den sinnvollen Einsatz von Energie gelegt werden, betonten die Minister.

Willi Harhammer

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