Ach wie gut, dass niemand weiß…

Nach außen wirkt er klein, der Energiedienstleister Dalkia GmbH aus Neu-Isenburg. In Wirklichkeit ist er ein verschleierter “Energie-Riese.” Dalkia drängt auf den deutschen Wärmemarkt, betreibt inzwischen 160 Heizwerke hierzulande. Weltweit macht Dalkia sieben Mrd. Euro Umsatz.

Auch Dalkia ist nur Teil eines größeren Konzerns, den unter diesem Namen kaum jemand kennt: Veolia. Dieses Unternehmen hieß einmal Vivendi, und versucht in der ganzen Welt Wasserversorger unter seine Fittiche zu nehmen. Über wen Veolia einmal die Flügel gebreitet hat, der kann sich des Schutzes der Republique Francaise sicher sein: Ein Drittel der Veolia-Anteile hält der französische Monopol-Stromer EDF.

“Bioerdgas für Innenstädte” möchte Dalkia zusammenkaufen. “Wir suchen Bauern, die Bioerdgas liefern für unsere Kunden. Stadtwerke überall fragen Biomethan nach”, heißt es von Dalkia-Seite. Übrigens: Dalkia sucht händeringend Mitarbeiter, entgegen dem Branchentrend.

Zum Bild (Foto: Wraneschitz bildtext.de): Diese Biogasanlage bei Kitzingen wird von regionalen Landwirten betrieben. Doch ob künftig die Energie noch vom Bauern oder vom französischen Energieriesen kommt? Das wird schwer zu entscheiden sein.

Klappt dieser Dalkia-Weg, könnte der von der Sonnenenergie-Vereinigung Eurosolar ausgerufene Weg “vom Landwirt zum Energiewirt” bald wieder im Hof eines der vier großen Energiekonzerne enden. Auch wenn Bauer und Knecht das auf den ersten Blick gar nicht erkennen.

WRA

 

Willi Harhammer

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