Bayern sucht das beste “Klimahaus”

Schnappauf: Bayern sucht das beste “Klimahaus” – Startschuss für Wettbewerb zum klimaverträglichen Wohnen im Alpenraum

Bayern sucht das beste Klimahaus im Alpenraum. Mit diesem Ziel gab Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf heute in Kempten den Startschuss für den Innovationswettbewerb “Klimahaus Bayern – Wohlfühlen und Energiesparen”.

Bayern sucht das beste Klimahaus im Alpenraum. Mit diesem Ziel gab Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf heute in Kempten den Startschuss für den Innovationswettbewerb “Klimahaus Bayern – Wohlfühlen und Energiesparen”. Gesucht werden speziell für den bayerischen Alpenraum die klimafreundlichsten Neubauten und topsanierte Altbauten, die am wenigsten Heizenergie benötigen. Wesentliches Kriterium ist auch die Verwendung regionaler Baustoffe, wie das im Alpenraum reichlich vorhandene Holz, die Nutzung klimafreundlicher Energiequellen und die Verbindung von High-Tech-Materialien mit traditionellen Bauweisen. Schnappauf: “Wer ein modernes, optimal wärmeisoliertes Haus bewohnt, benötigt gar keine Heizungsanlage im herkömmlichen Sinn mehr. Im so genannten Passivhaus wird praktisch allein durch Sonneneinstrahlung, Körperwärme und Abwärme von technischen Geräten geheizt.” Den von der Alpenschutzkommission CIPRA und dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) ausgeschriebene Wettbewerb unterstützt das Umweltministerium mit rund 70.000 Euro. Den Gewinnern winken Preisgelder von 5.000 Euro und ein Aufenthalt im Passivhaus in Südtirol.

Die rund 8 Prozent höheren Baukosten für die bessere Wärmedämmung oder Sanierungskosten amortisieren sich durch eingesparte Energiekosten. So kommt ein Passivhaus mit einem Bruchteil des Heizwärmebedarfs aus – statt 22 Liter Heizöl pro Quadratmeter für konventionelle Gebäude braucht es nur 1,5 Liter. Große Bedeutung kommt auch der energetischen Sanierung des Altwohnbestandes zu. Diese kann in Bayern den aktuellen CO-Ausstoß für Heizen und Warmwasser halbieren und bis zu 11,5 Millionen Tonnen CO einsparen.

Teilnehmen am Wettbewerb können Bauherren, Eigentümer, Architekten, Haustechnikplaner sowie die ausführenden Baufirmen von Neubauten und sanierten Altbauten im bayerischen Alpenraum und Voralpenland. Neubauten sollten den Passivhausstandard erfüllen oder möglichst nahe an diesen herankommen und ein ökologisches Konzept für den Restenergieverbrauch aufweisen. Die Bewertung der eingereichten Arbeiten erfolgt nach Energiekonzept und Energiekennzahl, Wertschöpfungskette und Ökologie sowie Gestaltung, städtebaulicher Einbindung, Funktionalität und Ausführungsqualität. Die Wettbewerbsausschreibung mit allen Informationen ist zu finden Sie hier . Teilnahmeschluss ist der 31. Januar 2008.

Willi Harhammer

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