Gut eingepackt: “Wintermantel” für das Haus überprüfen

Gut eingepackt: “Wintermantel” für das Haus überprüfen
Herbst für einen Kontrollgang ums Eigenheim nutzen – “Haus sanieren – profitieren” gibt Tipps
Osnabrück. Dem Auto werden die Winterreifen angeschraubt, dicke Mäntel und Handschuhe werden wieder aus dem Schrank geholt: Die kalte Jahreszeit kann kommen. “Auch beim eigenen Haus sollte darauf geachtet werden, das dessen ‚Mantel’, also die Fassade, fit für den Winter ist”, sagt Markus Große Ophoff von der Klimaschutzkampagne “Haus sanieren – profitieren”. Das Beratungs- und Klimaschutzprogramm der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) hilft seit 2007
Besitzern von Ein- und Zweifamilienhäusern dabei, ihre Immobilie energetisch auf den neuesten Stand zu bringen. Denn zukunftsgerichtete Sanierungen führten unterm Strich dazu, Betriebskosten zu senken und dem Klima “unter die Arme zugreifen”. In einer vierteiligen Serie gibt “Haus sanieren – profitieren” Tipps, das Eigenheim für die kommenden Monate vorzubereiten. Hauseigner können die letzten sonnigen Tage vor der kalten Jahreszeit nutzen, einen
Rundgang um das Haus zu unternehmen. “Überall, wo Wasser in die Fassade eindringt, kann es im Winter zu einer bösen und teuren Überraschung kommen”, weiß Frank Moser, Gebäudeenergieberater bei der DBU-Initiative. Zum einen komme es zum Abplatzen von Putz, zum anderen würden Dämmstoffe, wenn vorhanden, feucht. Dann könnten sie anschwellen oder ihre dämmende Wirkung rapide verlieren. Kleine Risse im Außenputz würden auch für das Mauerwerk zum Problem.
Die Fassade sei der “Mantel” des Hauses. “Wichtig für die Dämmung der Gebäudehülle ist, dass alle beheizten Räume lückenlos umschlossen werden, damit die Dämmung auch wirkungsvoll ist”, so Moser weiter. Vor allem die Übergänge von Außenwand und Fenster sollten gedämmt sein. Bei Fassaden aus Holz oder Schiefer sollten schiefe oder lose Platten korrigiert oder direkt erneuert werden. Moser: “Grundsätzlich sollten Fassaden aller Art regelmäßig
unter die Lupe genommen werden. Holzfassaden sind gut geschützt, wenn sie ab und zu einen neuen Anstrich bekommen.” Mehr als 2.300 extra geschulte Maler und Maurer der bundesweiten DBU-Kampagne zeigen Hausbesitzern während ihres kostenfreien Energie-Checks die Schwachstellen am Haus. Wer sich einen solchen Fachmann ins Haus holen möchte, kann auf der Kampagnen-Homepage nach Referenzfirmen suchen. Kern der DBU-Klimakampagne ist ein kostenfreier Energie-Check, den extra geschulte Handwerker in Ein- und Zweifamilienhäusern durchführen. Nach der Beratung bekommt der Hausbesitzer eine Mappe mit Informationen, die er für die nächsten Sanierungsschritte benötigt. Rund 11.000 Handwerker aller Gewerke beteiligen sich an der bundesweiten Aktion. Unter www.sanieren-profitieren.de können sich Interessierte über die Initiative informieren und einen Handwerker in ihrer Nähe finden, um den kostenlosen Service zu nutzen.

iKratos aus Weißenohe ist Partner von sanieren-profitieren.

Willi Harhammer

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