Regierung entlarvende Klimaschutzstudie stammt aus Nürnberg

Mit dem jetzigen “Integrierte Energie- und Klimaprogramm” der Bundesregierung ließen sich die CO-Ausstöße in Deutschland höchstens um 30%, nicht aber um die bis 2020 angepeilten 40% senken: Zu diesem Schluss kommen die Nürnberger Wissenschaftler des europaweit tätigen Energieberatungsfirma Ecofys. Sie haben das Konzept unter die Lupe genommen, welches das Bundeskabinett auf seiner momentanen Klausur beschließen will.

“Ecofys verfolgt ein klares Ziel: Eine nachhaltige Energieversorgung für alle.” Kein Wunder, dass Greenpeace dieses genau Unternehmen auswählte, um das letzte Woche vorgestellte Regierungsprogramm einer “Grobanalyse” zu unterziehen. Für Ecofys-Physiker Jochen Harnisch ist es zwar “umfassend”, aber mit Mängeln behaftet. Das Konzept weise keine “klare Vorstellung von der deutschen Position zur Weiterentwicklung der Mechanismen und Zielvorgaben des Emissionshandels ab 2013”, kritisiert der Ecofys-Mann.

Und noch einen weitere Forderung hat Jochen Harnisch an die Regierung: “Das Warten auf den Ausgang von langwierigen Prozessen von EU-Prozessen kostet hier zu viel Zeit” – Deutschland müsse also alleine vorpreschen.

Zur Nürnberger Klimaschutzstudie
WRA

Willi Harhammer

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