Viel Sonne, wenig Strom, ist der Ölpreis doch zu günstig ?

Warum kommt die Sonnenenergie als Stromlieferant in den sonnenreichen Ländern des Südens, meist in Afrika und Asien nicht voran? Unabhängigkeit auf Spurensuche. Nach Marktforschern des kalifornischen Unternehmens iSuppli Corp.  soll 2011 der globale Photovoltaik-Zubau um 42,3 Prozent steigen und die weltweit installierte Leistung über 20 Gigawatt (GW) erreichen (im Vergleich 14,2 GW zum Jahresende 2010). Der Zubau entspricht nach Einschätzung von Experten der Leistung von drei Atomkraftwerken. Die globale Verteilung der Photovoltaik wirkt hingegen kurios. Extrem langsam entwickelt sich die Photovoltaik ausgerechnet in den Ländern mit der höchsten Sonneneinstrahlung. In den rund 80 Ländern Lateinamerikas, der Karibik und Afrika sind insgesamt gerade mal 209 Megawatt Photovoltaik installiert. Zum Vergleich: 35-mal mehr Photovoltaik-Anlagen – insgesamt über 7,4 Gigawatt –  arbeiten dagegen allein in Deutschland. In Deutschland, zwischen Flensburg und dem Bodensee ist fast die Hälfte der weltweiten Module in Betrieb. Warum kommt die Sonnenenergie als Stromlieferant in den sonnenreichen Ländern des Südens nicht voran? Eine Ursache sind gelegentlich die rückständischen Eliten in den Ländern nahe des Äquators. Meist fehlt ein Energie-Einspeisegesetz. Es könnte jedoch auch an fehlender oder zu geringer Exportförderung liegen. Durch den jetzt ständig steigenden Preis werden diese Länder dauerhaft durch ein Raster fallen. Hier ist die Weltbank gefordert entscheidende Maßnahmen zu ergreifen und das schnell ! Es brennt.

Willi Harhammer

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